Kognitive Verhaltenstherapie in Hannover

Kennen Sie Gedanken wie „Ich muss das perfekt machen“, „Das darf einfach nicht passieren“ oder „Ich halte das nicht aus“? Solche Sätze laufen oft wie von selbst ab und fühlen sich wie Tatsachen an – dabei sind es feste Überzeugungen, die sich verändern lassen.

Worum es geht

Die kognitive Verhaltenstherapie nach Ellis setzt genau bei diesen Überzeugungen an. Oft ist es nicht die Situation selbst, die uns belastet, sondern ein starres Wertesystem dahinter – geprägt von Wörtern wie „müssen“ und „sollen“. Diese Denkmuster beeinflussen, wie wir fühlen und handeln, meist ohne dass wir sie bewusst wahrnehmen. In der Therapie werden genau diese Gedanken offen ausgesprochen und gemeinsam hinterfragt: Muss das wirklich sein? Ist diese Überzeugung noch stimmig, oder hält sie mich unnötig fest?

Für wen sich das eignet

Kognitive Verhaltenstherapie passt gut, wenn

  • hoher eigener Anspruch oder Perfektionismus zur Belastung wird
  • Sie sich nach Fehlern oder Rückschlägen besonders hart kritisieren
  • feste Erwartungen an sich selbst oder andere immer wieder zu Frust oder Ärger führen
  • Sie einer Belastung vorbeugen möchten, bevor sie sich zuspitzt – die Methode eignet sich ausdrücklich auch zur Prävention

Wie das in der Praxis aussieht

Wir schauen gemeinsam auf konkrete Situationen und die Gedanken, die darin auftauchen. Unlogische oder überzogene Überzeugungen werden sichtbar gemacht und neu bewertet – nicht, um Gefühle wegzureden, sondern um ihnen eine realistischere Grundlage zu geben.

Kognitive Verhaltenstherapie ist als Kurzzeittherapie angelegt und zielt auf spürbares emotionales Wachstum: mehr Gelassenheit im Umgang mit sich selbst und mit dem, was das Leben gerade bereithält.

Der nächste Schritt

Wenn Sie merken, dass bestimmte Gedankenmuster Sie mehr belasten, als ihnen guttut, lassen Sie uns in einem Erstgespräch darüber sprechen.

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